Dezentrale Schulung (Integration in eine Regelklasse am Wohnort)

Gemäss Volksschulgesetz werden Kinder mit einer diagnostizierten kognitiven Beeinträchtigung oder starken Lernbehinderung wenn immer möglich in der Regelschule an ihrem Wohnort gefördert. Als integrierte Schülerinnen/Schüler erhalten sie heilpädagogische Unterstützung und arbeiten mit individuell angepassten Lernzielen. Der Entscheid zur Schulungsform wird unter Einbezug aller Beteiligten (inklusive SPD) gefällt und am jährlichen Standortgespräch (SSG) regelmässig überprüft.

Integrierte Sonderschulung in der Verantwortung der Sonderschule (ISS)

In diesem Modell delegiert die HPS heilpädagogische Lehrpersonen an die Regelschulen, wo diese die integrierten Kinder und Jugendlichen in den Regelklassen begleiten. Dieses Angebot wird von den Verbandsgemeinden zurzeit nicht beansprucht. In Absprache mit dem Volksschulamt bleibt die ISS jedoch nach wie vor ein Angebot der HPS Affoltern.

Integrierte Sonderschulung in der Verantwortung der Regelschule (ISR)

Bei dieser – heute verbreiteten – Schulungsform trägt die Regelschule die Verantwortung für die heilpädagogische Begleitung der integrierten Kinder und Jugendlichen mit besonderem Unterstützungsbedarf.

Beratung und Unterstützung (B&U) für die Regelschulen

Die HPS bietet für die schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in den Regelschulen Beratung und Unterstützung an. Dieses Angebot wird von der HPS individuell den Bedürfnissen und Fragen der Regelschule angepasst. Es finden Informationstreffen und Schulbesuche durch die Schulleiterin der HPS statt. In Gesprächen werden Fragen zur Förderplanung oder auch zur aktuellen Unterrichtsgestaltung thematisiert.

Downloads